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Unsere
Märchen
Selbst erdachte Märchen der Klasse 3 im Jahr 2010
Liebe Leser!
In der dritten Klasse haben wir uns mit Märchen beschäftigt. Wir fanden
die Geschichten so schön, dass wir selbst einmal probiert haben, Märchen
zu schreiben. Wir sollten in unseren Märchen einige sagenhafte Gestalten,
besondere Tiere und Menschen mitspielen lassen.
Wir wünschen euch allen viel Spaß beim
Lesen!
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Der verschwundene Gartenzwerg
Es war einmal in dem Tal Pfaffenhausen. Dort wohnte eine alte Oma, die
einen Gartenzwerg hatte. Eines Morgens war der Gartenzwerg verschwunden.
Oma Annemarie ging gleich zum König um den Diebstahl zu melden. Als sie
beim König angekommen war, erzählte sie ihm, was passiert war. Der König
schickte gleich Suchtrupps in den Wald. Als sie zurückkamen berichteten
sie, dass der Gartenzwerg von einem Kobold gestohlen worden war und im
Wald bewacht werde. Als die alte Oma das hörte, wollte sie sofort zu
ihrem Gartenzwerg in den Wald reiten. Sie schnappte sich ein Pferd und
rief „Schwing die Hufe"!
Der König ritt ihr hinterher und begleitete sie. Als sie im Wald
angekommen waren verirrten sie sich. Da sprang eine Elfe aus dem Gebüsch
und half ihnen den richtigen Weg zu finden. Aber der Kobold lockte die
beiden in eine Falle und nahm den König gefangen. Der Kobold stellte sich
Oma Annemarie in den Weg. Da zog Oma Annemarie eine Knolle Knoblauch aus
der Tasche und vertrieb damit den Kobold, da sie wusste, dass Kobolde auf
Knoblauch allergisch sind und befreite so den König und den Gartenzwerg.
Als sie wieder im Schloss angekommen waren, rief der König seinen
Baumeister und ließ der alten Oma aus Dankbarkeit für seine Befreiung
ein großes Schloss mit einem großen Garten für den Gartenzwerg bauen.
Dort lebte die alte Oma glücklich und zufrieden
Jannik
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Bisonel
Es war einmal ein Riese, der lebte tief im Wald in
einer finsteren Hütte. Von Beruf war er Holzfäller.
Eines Tages bekam er einen Befehl vom König. "Lieber Bisonel! Du
musst auf dem Weg zu mir die drei am meisten stinkenden Stinktiere
besiegen und mir ihre Herzen bringen. Ich habe schon alles versucht, sie
zu vertreiben. Aber immer sind die Jäger in Ohnmacht gefallen. Du bist
unsere letzte Hoffnung. Du kannst das Land retten, weil du sie mit deiner
kräftigen Puste sicherlich hinwegfegen kannst! Aber Achtung, du musst
Dich vor dem Geruch schützen! Wenn du die Aufgabe erfüllt hast, bekommst
du Gold!" Der Riese sagte verzweifelt zu sich selbst: "Wie soll
ich drei Stinktiere besiegen, ohne dabei ohnmächtig zu werden?" Er
wusste, dass der König eine riesige Stinkpest in seinem Land hatte. Dann
setzte er sich erst einmal auf einen Stuhl und überlegte.
Schließlich murmelte er: "Na gut, dann gehe ich auf die Jagd."
Nach einer Weile traf er dank seines ausgeprägten Geruchssinns auf das
erste Stinktier. Er setzte sich schnell eine Wäscheklammer auf die Nase
und pustete das Tier rasch um. An einem Brunnen traf er auf das zweite
Tier. Es stank eindeutig stärker. "Boah, das haut ja den stärksten
Riesen um!" Doch auch diesen Feind konnte er besiegen. Gegen Abend
hatte er gerade noch die Kraft, auch das dritte Tier zu bezwingen. Jetzt
konnte er seine Wäscheklammer ausziehen.
Als er müde an der Burg ankam, machte er große Augen. "Mann, ist
die hoch! Puh, wie es hier stinkt!" Am Tor musste er nur seinen Namen
nennen und schon ließen ihn die Wächter vorbei. Als er dem König die
drei Stinktierherzen vorlegte, klatschte dieser vor Begeisterung in die Hände.
Als Belohnung bekam der Riese wie versprochen viele Pfund Gold. Dann ließ
der König seine Jäger auf die Jagd gehen. Weil die anderen Stinktiere
nicht so stark rochen, wurden alle vermöbelt und anschließend erlegt.
Der König und seine Untertanen lebten fortan weiter in Frieden.
Timon |
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Der Ritter und der
freundliche Bär
Es
war einmal ein mutiger Ritter. Eines Tages wollte er mit seinem Einhorn
zur Goldmine reiten, die ganz hoch am Berg lag.
Als sie schon die halbe Strecke geritten waren, kam ein freundlicher Bär
aus einer Höhle und brummte: „Was macht denn ein Ritter hier?" Der
Ritter antwortete: „Ich will zu der Goldmine." Der Bär sprach:
„Da will ich auch hin." Gemeinsam machten sie sich auf den Weg.
Unterwegs fanden sie eine Schatztruhe. „Toll! Eine Schatztruhe! Da können
wir unser Gold reinlegen!", rief der Ritter. Am Eingang der Goldmine
jubelten sie: „Juhu, wir haben das Gold gefunden!" Sie hatten
jedoch nicht mit dem bösen Zauberer gerechnet, der in der Höhle wohnte
und das Gold für sich alleine haben wollte.
Plötzlich
ließ der Zauberer einen Stein herunter fallen und löste so eine Steinlawine
aus, die den Eingang versperrte. Der Bär
rief: „Wie
kommen wir jetzt wieder raus?" Der
Ritter zeigte auf ein Licht, das sie nach draußen
führte. Bevor
sie die Goldmine verließen,
schlich sich der Ritter von hinten an den
bösen
Zauberer und fesselte ihn mit einem Seil. Draußen banden sie den bösen Zauberer
auf dem Einhorn fest. Der Bär mit der gefüllten Schatztruhe, der Ritter
mit seinem Einhorn und dem bösen Zauberer, machten sie sich auf den Weg
ins Tal.
Dort angekommen brachten sie den bösen Zauberer ins Gefängnis und der Glöckner
ließ vor Freude die Glocken läuten. Mit einem großen Fest feierten sie
ihren Sieg über den Zauberer.
Michael
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Die Schatzhöhle
Es war einmal ein armer Schreiner, der am Waldrand lebte.
Eines Tages kam der König bei ihm vorbei und befahl: „Schnitze mir in drei Tagen einen schön verzierten Tisch". Als
der König fort war, machte sich der Schreiner auf den Weg, um im Wald das
Holz zu holen, das er für den Tisch brauchte. Plötzlich wurde es trüb
und es kam ein schweres Gewitter auf. Als er Schutz suchte, entdeckte er
eine Höhle. Am Höhleneingang fand er etwas Holz für ein Feuer.
Neugierig nahm er eine Fackel und ging tiefer hinein. Als er in einen
schmalen Gang kam, sah er von weitem etwas funkeln. Er schlich sich
langsam näher heran. Hinter einem Stein erblickte ein eine Truhe voller
Goldmünzen.
Plötzlich ließ der Zauberer einen Stein herunter fallen und löste so
eine Steinlawine aus, die den Eingang versperrte. Der Bär rief: „Wie
kommen wir jetzt wieder raus?" Der Ritter zeigte auf ein Licht, das
sie nach draußen führte. Bevor sie die Goldmine verließen, schlich sich
der Ritter von hinten an den bösen Zauberer und fesselte ihn mit einem
Seil.
Als der Schreiner seine Taschen mit dem Schatz füllen wollte, hörte
er hinter seinem Rücken ein tiefes Brummen. Er drehte sich um und
erschrak. Ein riesiger Bär stand vor ihm. Mutig kämpfte sich der
Schreiner mit der Fackel den Weg frei. Er rannte aus der Höhle, stürzte
und landete vor den Füßen eines Riesen. Dem erzählte er seine ganze
Geschichte. Der Riese gab ihm sein Holz und sagte: „Gehe nach Hause und
schnitze deinen Tisch". Der Schreiner bedankte sich für das Holz und
befolgte den Rat des Riesen.
Als der König nach drei Tagen wiederkam und den Tisch sah, sagte er: „Hier ist die Belohnung für deine wunderschöne Arbeit", und er
gab ihm einem Beutel mit Gold. So hat der Schreiner doch noch seinen
Schatz bekommen.
Julian
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Der Bäcker mit dem
Elefant
Es war einmal ein Bäcker, der einen Elefanten besaß. Er hatte die besten
Brötchen im Land, darum kam der König mit seiner Tochter jeden Tag zu
ihm.
Eines Tages wurde die Prinzessin vom Teufel entführt. Als der Bäcker
davon hörte, lief er schnell zum Schloss. Der König sagte aufgeregt zu
ihm: "Meine arme Tochter, was soll ich denn jetzt tun?" Der Bäcker
antwortete:"Ich helfe Dir und werde sie retten, aber nur wenn Du sie
mir zur Frau gibst!" Auf seinem Weg ins Tal stellte sich ihm ein
Ritter in den Weg. Ein Zauberer hatte ihn verzaubert und jetzt half er dem
Teufel. Der Bäcker besiegte ihn schnell und ging weiter. Da kam er an
eine Höhle in der sich der Teufel als Drache versteckt hielt. Im Kampf
mit dem Tier fiel der Bäcker zu Boden, aber sein treuer Elefant half ihm
und trampelte den Drachen tot. So war der Teufel besiegt. Die Höhle
verwandelte sich sofort in eine Goldmine.
Der Bäcker konnte die Prinzessin befreien
und auf seinem Elefanten aufs Schloss bringen. Zum Dank, dass der Bäcker
die Prinzessin heil nach Hause gebracht hat, bekam der Bäcker den Stuhl
des Königs als Geschenk.
Die Prinzessin und der Bäcker heirateten und lebten glücklich und
zufrieden.
Jannik
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Der verzauberte Drache
Es
war einmal ein König, der hieß Karl.
Eines Tages ritt der König mit seinem Reiter Bruno durch ein unbekanntes
Tal. Plötzlich entdeckte der Reiter am Fuße des Berges eine Höhle.
Beide stiegen von ihrem Elefanten ab und gingen in die Höhle hinein. Der
König und sein Begleiter fanden in der Höhle funkelnde Edelkristalle.
Davon nahm jeder schnell einen mit. Zusammen ritten sie zu ihrem Schloss
zurück. Die beiden Edelkristalle schenkten sie der Prinzessin Laura.
Diese freute sich sehr und wollte noch mehr von diesen wunderschönen
Steinen haben. Sie ritt sogleich mit ihrem Elefanten zu der Höhle und
ging hinein. Doch sie erschrak sehr. In der Höhle lag ein hässlicher
Drache, der schlief. Die Prinzessin wollte sogleich umkehren, doch der
Drache, der erwacht war, sprach sie in ihrer Sprache an. Er sagte zu ihr:
„Hab keine Angst, ich tue dir nichts. Wenn du mich drückst und lieb
hast, bekommst du eine reiche Belohnung."
Die Prinzessin Lara kam nun jeden Tag in die Höhle und streichelte den
ungewöhnlichen Drachen. Eines Tages, als sie den Drachen wieder drückte,
verwandelte er sich in einen schönen Prinzen. Er sprach: „Eine Hexe hat
mich in einen Drachen verwandelt und ich wurde erst wieder zu einem
Prinzen, nachdem du mich so gern hast."
Bald heiratete er die Prinzessin Lara und nahm sie mit auf sein Schloss,
wo sie glücklich zusammen lebten.
Nico
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Der Teufel und der
Holzfäller
Es
war einmal ein Holzfäller. Er lebte in einer Holzhütte im Wald. Seine
Lieblingsbeschäftigung war, sich mit Kräutern aus seinem eigenem Garten
Tee zu brauen.
Eines Tages, als er im Wald Holz fällte, ritt ihm der Prinz, der auf
einer alten Burg auf dem Berg wohnte, entgegen. Er machte dem Holzfäller
ein Angebot: „Wenn du mir ein halbes Jahr lang von deinem besten Tee auf
die Burg bringst, werde ich dich mit Gold überschütten."
Das gefiel dem Mann und gleich
machte er sich auf den Weg in seinen Garten, um neuen Tee zu brauen. Tag für
Tag lief er mit seiner Teekanne hinauf zur Burg. Als er eines Morgens aus
dem Garten Kräuter holen wollte, erschrak er. Alle Kräuter waren weg.
Erst dachte er, die Wildschweine hätten sie gefressen. Doch plötzlich
gab es einen lauten Knall und der Teufel stand vor ihm und sagte:"
Ich kann dir deine Kräuter
wieder herzaubern. Aber dafür musst du mir einen Sack mit dreihundert
Talern geben!" Der Holzfäller war ratlos. Woher sollte er so viel
Geld nehmen? „Ich werde morgen wiederkommen. Dann musst du das Geld
haben!", sagte der Teufel und verschwand. Da kam dem Mann eine
Idee:" Ich schnitze aus Holz die Taler und stecke sie in einen Sack,
damit der Teufel sie nicht gleich sehen kann." Gleich
machte er sich an die Arbeit. Anschließend nahm er eine Schaufel und grub
ein großes Loch. Das sollte eine Falle für den Teufel sein.
Am nächsten Morgen stand der Teufel
wieder im Garten. Der Holzfäller sagte: "Ich habe mich an die
Abmachung gehalten. Hier ist der Sack mit deinen Talern. Aber zuerst musst
du mir wieder meine Kräuter herzaubern. Du hast es mir versprochen."
Der Teufel sah den Sack, hörte das Klappern der Taler und zauberte die Kräuter
wieder her. Gierig schnappte er nach dem Sack, stolperte aber dabei und
fiel in die Grube hinein. Aus dieser kam er nicht mehr heraus.
Jetzt konnte der Holzfäller wieder Tee brauen und jeden Tag zum Prinzen
bringen. Schon bald erhielt er seinen Lohn und wurde ein reicher Mann.
Philipp
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Der hilfreiche Zauberer
Vor langer, langer Zeit lebte
das Kind Hans in einem kleinen Dorf. Er war in einer armen Familie
aufgewachsen. Sein Vater war Holzfäller und sehr krank.
Eines Nachts erschien ihm im Traum eine Fee und sprach: „Verlasse die
Stadt und suche woanders dein Glück. Gehe in Richtung Osten!“ Hans
befolgte die Anweisung. Auf seinem Weg sah der Junge eine Höhle und
schlich hinein. Es war stockfinster, aber langsam gewöhnte er sich an die
Dunkelheit. Auf einmal sah er einen Mann. Hans fragte zitternd: „Wer
bist du?“ „Ich bin der Zauberer Klick-klack“, sagte der Fremde.
„Wurdest du von einer Fee geschickt?“, wollte er wissen. Hans
antwortete: „Ja.“ Der Zauberer schlug ihm einen Handel vor: „Wenn du
mir einen sechseckigen Stein, eine Rose und ein Stinktier bringst, hast du
einen Wunsch frei. Diese Dinge brauche ich für meinen Geheimzauber.“
Schnell begab sich der Junge auf die Suche. Er lief immer nach Osten. Nach
einiger Zeit sah Hans einen Teich. Dort schwammen viele Enten. Er fragte:
„Ich bin auf der Suche nach einem sechseckigen Stein, einer Rose und
einem Stinktier. Könnt ihr mir helfen?“
Die Enten schnatterten: „Am anderen Ende des Teiches leben Zwerge, die
dir helfen können.“ Hans bedankte sich und lief los. Am Ende des
Teiches angekommen, traf er die Zwerge. Sie riefen ihm zu: „Wenn du Hans
heißt, komm schnell her! Der Zauberer hat uns eine Nachricht zukommen
lassen. Bitte bring ihm diesen Stein, die Rose und das Stinktier!“ Hans
nahm die Sachen und eilte zurück zur Höhle. Dort erwartete ihn
Klickklack. Glücklich übergab der Junge dem Zauberer die drei Dinge.
Klickklack sagte: „Ich danke dir. Jetzt hast du einen Wunsch frei.“
Hans überlegte kurz und entschied sich: „Mein größter Wunsch ist
Gesundheit für meine Familie.“ Der Zauberer nickte und sprach: „So
soll es sein!“ Schnell rannte Hans nach Hause und traute seinen Augen
nicht, als er seinen Vater gesund und munter auf einer Schatzkiste sitzen
sah.
So lebten sie glücklich bis zu ihrem Tod!
Jakob
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Die verschwundene
Prinzessin
Es waren einmal der König
Helmut und die Prinzessin Rosa. Sie lebten in einer kleinen Stadt hinter
den drei Bergen.
Wie immer ging die Prinzessin mit einer goldenen Tasse zum Beerensammeln.
Eines Tages entdeckte sie eine Höhle. Die Prinzessin ging immer tiefer
und tiefer hinein bis sie nichts mehr sehen konnte, denn es war zu dunkel.
Als sie am späten Abend noch nicht wieder im Schloss war, schickte König
Helmut zehn tapfere Wächter los um sie zu suchen. Die Wächter fragten
auf ihrem Weg den Holzfäller, ob er die Prinzessin Rosa gesehen hat. Er
antwortete. „Tut mir leid, ich habe sie nicht gesehen. Fragt doch mal
den Müller.“ Gleich darauf trafen sie den Müller und er sagte: „Ich
habe die Prinzessin Rosa auf dem Weg zur Bärenhöhle gesehen.“ Sofort
gingen die Wächter durch den Wald zur Bärenhöhle. Dort sahen sie eine
Elfe, die ihnen den Weg zum Eingang der Höhle zeigte. Als sie dort
ankamen, rannte ihnen die Prinzessin entgegen und schrie: „Hilfe! Hilfe!
Ein Bär!“
Aus der Höhle hörte man ein lautes Brummen Die Wächter reagierten
sofort und zogen ihre Speere und Schwerter heraus. Sie umstellten den Höhleneingang,
damit der Bär nicht entkommen konnte. Doch als das Tier aus der Höhle
kam, erkannten die Wächter, dass es kein Bär war, sonder nur eine Katze,
die so laut brummte.
Erleichtert brachten Sie Prinzessin Rosa zurück ins Schloss zu König
Helmut. Dieser schloss seine Tochter freudig in Arme und ermahnte sie,
nicht mehr alleine zum Beerensammeln zu gehen.
Manuel
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Der verlorene Prinz
An
einem langen Tag im Sommer machte Prinz Eric einen Spaziergang ins Tal.
Plötzlich stürzten sich zwei Räuber auf den Prinzen und fesselten ihn.
"Hilfe! Hilfe!", rief der Prinz. Aber niemand hörte ihn. Jetzt
schleppten ihn die Räuber zum Teufel, der ihn gefangen hielt.
Am zweiten Tag entdeckte ein Holzfäller den Prinzen. Er lief zum Schloss
und holte Hilfe. Der Holzfäller war am Schloss angelangt und 40 Ritter
zogen zur Höhle. Dort fanden sie den Prinzen an einem Stuhl festgebunden.
Tapfer kämpften die Ritter gegen den Teufel und befreiten ihren Herrn
nach einer langen Schlacht.
Die Räuber kamen hinter Gitter und der
Teufel wurde in den Schlossgraben geworfen, wo er ertrank. An der Stelle,
an der der Teufel versank, tauchte eine Schatztruhe aus dem Wasser.
Der Prinz teilte das Gold mit seinen Rittern und alle lebten glücklich
und zufrieden.
Alexander
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Der verfluchte Schatz
Es
war einmal ein sehr reicher König. Er hatte ein großes Schloss, das
nicht weit vom Tal entfernt lag. Der Glöckner schlug jede Stunde die
Glocke im Kirchturm.
Es war ein Mittwochfrüh und es war noch alles dunkel. Aber in der Höhle
im Berg, in der die Hexe, der Zauberer und der Drache als Wächter
wohnten, ging es schon hoch her. Der Zauberer und die Hexe hatten nämlich
einen Plan: „Wir stellen einen verfluchten Schatz her. Wenn man die
Schatztruhe mit dem verfluchten Schatz besitzt und Münzen heraus nimmt,
dann stürzt alles ein!" Da schlug der Zauberer vor: "Ich
zaubere eine Goldmine um den bösen König hinein zu locken. Dort
verstecken wir die Schatzkiste! Der König wird sie finden und in das
Schloss bringen. Wenn er dann eine Münze entnimmt, wird endlich alles
zerstört". Sie mochten den König nämlich nicht, weil sie glaubten,
dass er gierig war. Dabei war er ein guter König, der alles für sein
Volk tat. Eines Tages ritt der König mit dem Prinzen durchs Tal. Da kamen
sie an der Goldmine vorbei und blieben erstaunt stehen. Der König dachte:
„Wenn ich hier meine Minenarbeiter hinschicke, werde ich noch reicher
und kann meinem Volk noch mehr Gutes tun."
Schon am nächsten Tag fand ein Minenarbeiter die Truhe und brachte sie
dem König. Dieser freute sich sehr. Er beschloss, für die Kinder im Tal
neue Schulen zu bauen. Die Hexe und der Zauberer beobachteten die guten
Taten des Königs in einer Zauberkugel und hoben den Fluch wieder auf. Den
starken Drachen schickten sie auf das Schloss, wo er von nun an der Wächter
des Königs war.
Christian
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Elfenprinzessin und ihr Einhorn
Es
war einmal ein schöner Sommertag an dem Lilli mit Rosalie einen Ausflug
an den Wasserfall machen wollte.
Der Wasserfall fließt direkt ins Meer und ist ihr Lieblingsplatz und
Treffpunkt ihrer Freunde. Auf dem Weg dorthin mussten sie durch den
dunklen Wald, in dem die böse Hexe mit ihrem Stinktier in einer Höhle
hauste. Als sie an der Höhle vorbei kamen raschelte es im Gebüsch. Die böse
Hexe trat hervor und die beiden zuckten zusammen. Sie wollten davon
laufen, aber es gab kein Entkommen: Das Stinktier versperrte ihnen den
Weg. Der Duft des Tieres versprühte eine Betäubung, so dass Lilli und
Rosalie ganz ohne Gewalt den beiden folgten.
Die böse Hexe lachte und freute sich. Sie sagte: ,,So! Endlich habe ich
euch. Jetzt wird dein Schloss bald mir gehören." Die Prinzessin
antwortete: ,,Unser Reichtum wird dir niemals gehören!" Daraufhin
fesselte die böse Hexe die beiden. Aber Dank des Horns von Rosalie
konnten sie sich bald befreien. Rosalie gab der Hexe einen Tritt mit den
Hinterhufen. Die Hexe flog direkt in ihren großen Kessel mit der
selbstgebrauten Suppe und ertrank darin.
Lilli und Rosalie gingen weiter zum Meer und feierten mit ihrem Freund,
dem Glitzerdelphin und anderen Bekannten den guten Ausgang. Bis zum Ende
ihrer Tage lebten sie glücklich und zufrieden zusammen.
Anna-Lena
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Die
hundert Türen
Es war einmal vor langer Zeit, als der böse
König Bruno der 10. seinen Ritter Kunibert in das Nachbarschloss
schickte. Er sollte die Prinzessin Schillerlocke entführen, weil er sie
nicht leiden konnte. Also ritt Kunibert
auf seinem dicken Elefanten zum Schloss und kletterte durch das Fenster in
das Zimmer der schlafenden Prinzessin. Er lud sie auf seinen Elefanten und
brachte sie in eine dunkle, schwarze Höhle.
Als sie aufwachte schnupperte ein Stinktier an ihr und sprach: „Was
machst du hier? Soll ich dir helfen?" „Wo bin ich? Wer bist du?
Welche dieser vielen Türen ist der Ausgang?", wollte das Mädchen
erstaunt wissen. Das Stinktier erzählte ihr alles und auch davon, dass
hinter einer Tür ein Drache sitzt, der ein Schriftstück bewacht, das die
Tür nach draußen öffnet'. „Wie finden wir diese Tür?", fragte
sie. „Ich habe eine Idee. Ich rieche an jeder Tür, bis wir einen
Hinweis finden", schlug das Stinktier vor. Und tatsächlich. An der
49. Tür roch das Stinktier den Drachen. Schillerlocke machte vorsichtig
die Tür auf und sah den Drachen vor sich auf dem Stuhl aus weißen Gummibärchen
sitzen. Der Drache lächelte freundlich und fauchte: „ Endlich kommt
jemand und befreit mich. Mach mir bitte die Fesseln ab, dafür gebe ich
dir das Pergament." Schnell löste die Prinzessin die Fesseln.
Dankbar gab ihr der Drache das Schriftstück und die drei liefen zum Höhlenausgang.
Schillerlocke rollte das Papier auf und las laut die Zauberformel vor:
"Hundert Türen, Gartenzwerg. Felsenrolle weg vom Berg!" Laut
polternd rollte der Fels zur Seite. Sie kletterten hinaus und fragten
einen alten Holzfäller nach dem Weg zum Schloss.
Als die drei gesund und glücklich
daheim angekommen waren feierten sie ein prächtiges Willkommensfest. Der
böse König und sein Ritter jedoch wurden für immer in die Höhle
gesperrt.
Lisa
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Der Holzfäller und der
König
Es
war einmal ein armer Holzfäller, der in einem Berg lebte. Trat er aus
seiner Höhle hinaus, gelangte er in einen unglaublich schönen Urwald.
Der Holzfäller war ein einfacher Mann, aber er hatte ein gutes, liebes
Herz, half immer, wo Not am Mann war und war sehr kräftig.
Bei den verstreut wohnenden Nachbarn war er sehr beliebt. Das ärgerte den
König, der wegen seiner geizigen Art sehr wenig Sympathie bei seinen
Untertanen genoss. Er ließ den Holzfäller rufen und befahl diesem:
„Bringe mir den Riesen aus dem Wald, tot oder lebendig!“ Der Riese
sollte furchteinflößend groß und stark sein und das machte dem König
Angst. Außerdem aber hoffte der eifersüchtige König, dass bei einem
Kampf der Holzfäller unterlegen sein würde.
Der Holzfäller machte sich auf den Weg in den Wald. Auf einer Böschung hörte
er ein Wesen furchtbar schluchzen; es war herzzerreißend. Als er zu der
Stelle gelangte, von der das Weinen kam, entdeckte er die Elfe, die ihren
gestrandeten Delfin zärtlich streichelte. Der Delfin war bei einem
besonders wagemutigen Sprung aus dem nahegelegenen Fluss in einer Erdmulde
gelandet, aus der er sich nicht mehr befreien konnte. Der Holzfäller
kniete sich neben das mühsam schnaufende Tier und überlegte, wie er ihm
helfen könnte. Da hatte er die rettende Idee: Zusammen mit einem am
Waldesrand die Szene beobachtenden Einhorn und der zierlichen Elfe rollte
er den Delfin auf einigen Rundhölzern zum Wasser zurück. Glücklich
verschwand der Delfin in den Wellen. Die Elfe war dem Holzfäller so
dankbar für die Rettung ihres Freundes, dass sie den Mann zu einer Tasse
Kaffee einlud. Wie staunte der Holzfäller, als er bei der Elfe den Riesen
erkannte, den er fangen sollte. Die Elfe stellte den Riesen als ihren
Bruder vor. Der Holzfäller wollte nicht unhöflich sein und beschloss,
erst das Essen abzuwarten und dann seinen Auftrag auszuführen. Sie aßen,
tranken und lachten zusammen. Als das Mahl beendet war, konnte der Holzfäller
seinen Auftrag jedoch nicht mehr erfüllen, denn er hatte den Riesen
richtig lieb gewonnen. Es war ein freundlicher, lieber Riese und der Holzfäller
erkannte, dass der König etwas Böses wollte und die Gefangennahme des
Riesen nicht richtig wäre.
Gemeinsam heckten der Holzfäller, der Riese und die Elfe einen Plan aus,
wie sie den freundlichen Riesen retten und den bösen König täuschen könnten.
Der Riese opferte seine Lieblingspuppe, eine riesige Strohpuppe, die noch
mit Lianen, Zweigen und Blättern verziert wurde bis sie dem Riesen ähnlich
sah. Der König, der sehr schlecht sah und zu geizig war, sich eine Brille
zu kaufen, erkannte die Verwechslung nicht. Er war zwar enttäuscht, dass
der Holzfäller noch am Leben war, aber er hoffte, es käme mal wieder
eine günstige Gelegenheit, um diesen dann loszuwerden.
Der Holzfäller rannte freudestrahlend davon, verließ seine Berghöhle
und zog zu seinen neuen Freunden.
Jessica
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Die Hexe ohne
Zauberstab
Es
war einmal eine Hexe, die in ihrem Haus auf dem Berg lebte.
Weil sie im Winter so fror, sagte sie: „Ich zaubere mir jetzt
einen Kamin." Kurz bevor sie den Zauberspruch gesagt hatte, kam ein
kräftiger Sturm auf. Der Wind war so stark, dass der Zauberstab aus dem
Fenster flog. Verzweifelt schrie die Hexe: „Verflixt und zugenäht!
Mein Zauberstab ist weg!" Sie schrie so laut, dass man es nach drei
Stunden im Tal immer noch hörte. Am nächsten Tag gingen zwei Kinder im
Wald spazieren.
Hans entdeckte den Zauberstab und sagte zu seiner Schwester: „Das ist doch ein Zauberstab." Seine Schwester Laura sagte verblüfft;
„Du hast Recht. Komm wir
nehmen ihn mit und versuchen, damit einmal selbst zu zaubern." Zu
Hause hatten die Kinder Angst, den Stab auszuprobieren und zeigten ihn
ihrer Mutter. Die Mutter sagte: „Der Zauberstab ist
bestimmt von einer Hexe. Ihr müsst ihn unbedingt wieder zurückgeben!"
Am nächsten Tag gingen sie in Wald und fanden die Hexe. Hans fragte verängstigt:
„Gehört der Zauberstab
ihnen?" Die Hexe antwortet: „Ja, der Zauberstab gehört
mir. Weil ihr ihn mir wieder gebracht habt, belohne ich euch mit einem
Edelstein." Die Hexe war total glücklich. So gingen die Kinder
beschenkt nach Hause.
Als die Hexe wieder in ihrem Haus auf dem Berg angekommen war, konnte sie
sich endlich den Kamin herzaubern und musste nicht mehr frieren.
Kathrin
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Der verzauberte Stuhl
Es
war einmal eine einsame Prinzessin, die schon viele Jahre in einem
wunderschönen Schloss lebte. Sie wünschte sich nichts mehr, als endlich
nicht mehr alleine zu sein. Doch leider lag ihr Schloss weit entfernt von
Dörfern, so dass sich nie jemand zu ihr verirrte.
So verging Jahr um Jahr und die Prinzessin wurde immer trauriger. Eines
Tages jedoch klopfte es an ihrer Tür. Sie öffnete und erschrak, denn
davor stand ein Zauberer mit einem großen Stuhl. Er sagte: „ Liebe
Prinzessin, bitte erschrecke nicht, ich möchte dir diesen Stuhl schenken
und hoffe, dass er dir bald Freude bereiten wird. Dieser Stuhl wird dir
einen Wunsch erfüllen." Noch ehe die Prinzessin antworten konnte,
war der Zauberer schon wieder verschwunden. Sie stellte den Stuhl in das
Schloss und überlegte, wie ihr dieser Stuhl wohl einen Wunsch erfüllen
sollte. Sie dachte: „Eigentlich habe ich nur den Wunsch, nicht mehr
alleine zu sein."
Am nächsten Morgen ging sie schon sehr früh im Wald spazieren als ihr
ein Reiter begegnete. Er stieg von seinem Pferd ab und sprach:
„Verzeihung, schönes Mädchen, ich bin auf der Suche nach der schönen
Prinzessin und glaube, ich habe sie gerade gefunden." „Sie haben
mich gesucht?", fragte die Prinzessin. „Ja, mir begegnete heute
Nacht im Traum ein Zauberer, der mir den Weg zu ihnen zeigte. Er sagte,
sie sind genauso einsam wie ich. "Zuerst dachte die Prinzessin es wäre
ein schlechter Scherz, doch je mehr sie darüber nachdachte umso mehr war
sie davon überzeugt, dass der Stuhl ihr ihren größten Wunsch nun erfüllt
hatte. Sie stieg zusammen mit dem Reiter auf sein Pferd und sie ritten
gemeinsam ins Schloss.
Von nun an waren sie nicht mehr einsam und lebten glücklich bis an Ende
ihrer Tage.
Lena
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Die Hexe hinter dem
Wasserfall
Vor
langer Zeit lebte in einem fernen Land ein Müller. Er hatte eine
wunderschöne Tochter Namens Marie. Sie war sehr fleißig und arbeitete
jeden Tag bei Ihrem Vater in der Mühle.
Auch an diesem Tag schickte der Vater sie, frisches Wasser von einem Fluss
holen. Als sie die Krüge am Fluss füllte, erschien ihr ein Wasserfall.
Eine geheimnisvolle Kraft zog sie an. Hinter dem Wasserfall kam eine alte,
hässliche Frau auf sie zu. Marie schaute Sie ängstlich an. Da sprach die
Hexe: „ Auf dich, schönes Kind, habe ich lange gewartet. Du gehörst
jetzt mir und wirst mir ein Leben lang dienen." Marie war sehr
traurig. Jeden Tag musste sie Wäsche waschen und viel arbeiten für die
alte Hexe.
Als Sie eines Morgens wieder am Wasserfall für die böse Hexe Wäsche
wusch, kam ein junger Prinz, der von Ihrem Gesang sehr angetan war. Er
sprach: „Hübsches Mädchen, wie kommt es, das du so alleine in der
einsamen Gegend bist?" Marie erzählte die Geschichte mit der bösen
Hexe. Zum Prinzen sagte sie dann: „Lieber Prinz, du kannst mich nur
befreien, wenn Du der Hexe ihren Zauberspiegel zerbrichst. Das schaffst Du
nur in den frühen Morgenstunden wenn Sie zum Beerenpflücken im Wald
ist.“ „Marie, ich werde dir helfen“, sprach der Prinz. Am nächsten
Morgen lauerte er der Hexe auf. Als sie den Wasserfall verließ, ritt er
auf seinem Pferd hinein und zerschlug mit seinem Schwert den
Zauberspiegel.
Da löste sich der Zauber und er konnte Marie befreien. Er nahm Marie auf
sein Pferd und ritt mit Ihr auf sein Schloss. Dort heiratete Marie den
Prinzen und sie lebten glücklich bis an Ihr Lebensende.
Sophie
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Der Müller
und das Mühlrad
Es war einmal ein alter Müller mit Namen Lukas. Er war sehr traurig,
weil sein Mühlrad kaputt war und er deshalb nicht mehr arbeiten konnte.
Eines Tages kam der Postbote Fritz und brachte ihm seine Post. Der Brief
kam vom König. Er schrieb ihm: „Wenn du mir nicht pünktlich mein Mehl
lieferst, dann musst du für ein Jahr in den Kerker!" Darüber war
Lukas sehr erschrocken und weinte laut. Da kam die Müllerstochter Laura
aus dem Haus gelaufen und fragte, was los sei. Da sagte der Müller:
„Der König will mich in den Kerker werfen, wenn ich ihm das Mehl nicht
liefere." Die Tochter antwortete: „Ich werde dir helfen. Ich rede
mit dem Prinzen". Da kam ein silbernes Einhorn, auf dem ein Stinktier
saß, dahergelaufen und sprach: „Ich habe von euren Sorgen gehört. Wie
kann ich euch helfen?" Daraufhin sagt Laura: „Ich muss dringend in
das Schloss und mit dem Prinzen sprechen." „Komm setze dich auf
meinen Rücken und halte dich am Stinktier fest, wir reiten ganz schnell
zum Schloss. Im Schloss angekommen, erzählte sie dem Prinzen von ihren
Sorgen. Der Prinz sagte: „ Ich kann es versuchen, mit meinem Vater zu
reden." Schnell ging er zum König und kam nach kurzer Zeit traurig
zurück. Er sagte: „Ich kann dir leider nicht helfen."
Als Laura zu Hause ankam, berichtete sie, dass ihr der Prinz nicht helfen
konnte. Daraufhin weinten die beiden die ganze Nacht. Morgens gingen sie
in den Hof. Dort fanden sie Hufspuren und silbernen Glitzerstaub, der zum
Mühlrad führte. Laura dachte: „War wohl das Einhorn da?"
Dann sahen sie das Mühlrad und, welch Freude, es war wieder ganz. Tag und
Nacht konnte der Müller jetzt das Getreide mahlen und den König noch
rechtzeitig beliefern.
Franziska
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Mimi und Lilly halten
zusammen
In
einem großen Tal lebte einst eine schöne Prinzessin. Ihr Name war Mimi.
Lilly, das Einhorn war ihr bester Freund.
Eines Tages machten sie eine große Wanderung durch den Urwald. Plötzlich
standen sie vor einer Höhle, in der ein mächtiger Riese seine
Schatztruhe bewachte. Die schöne Prinzessin gefiel ihm so gut, dass er
sie als seine Frau behalten wollte. Mimi hatte große Angst und rief:
"Hilfe, Hilfe! Lilly hilf mir!" Schnell galoppierte Lilly zurück
in den Wald, um ihre Freunde den Bären und das Wildschwein zu holen. „Schnell, die Prinzessin
ist in Gefahr!" rief Lilly.
Sie warteten bis der Riese am Abend eingeschlafen war und laut schnarchte.
Dann rollten sie gemeinsam mit aller Kraft einen riesigen Stein vor die Höhle.
An der Seite ließen sie ein kleines Loch, gerade so groß, dass die
Prinzessin hindurch passte. Die drei Freunde riefen leise: „Mimi, wach auf!" Die Prinzessin hörte ihre Freunde und verstand
sofort, dass sie durch die Öffnung krabbeln sollte. Mimi kroch durch das
Loch. Draußen umarmte sie Lilly und bedankte sich bei den Tieren.
Zusammen kehrten sie in ihr schönes Tal zurück.
Wenn der Riese nicht gestorben ist, so sitzt er noch heute in seiner Höhle.
Gina
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